Fassade des Gymnasiums Kaiser-Friedrich-Ufer Hamburg
Eindrücke vom Gymnasium Kaiser-Friedrich-Ufer Hamburg

Was gibt es Neues am KaiFU?

Schafft Deutschland das?

Die Herausforderungen, vor welchen die Bundesrepublik aktuell in Bezug auf die zu uns kommenden Flüchtlinge steht, beschäftigt ganz Deutschland. Welche Chancen bietet langfristig der Zuzug solch vieler Hilfe suchender Menschen? Mit welchen kritischen Gesichtspunkten sollten wir uns auseinandersetzen? Eine Delegation des KaiFU diskutierte über diese Fragen mit Experten.
 
Am 9. Dezember fand genau zu diesem Thema eine gemeinsame Konferenz von Körber-Stiftung, Süddeutscher Zeitung und Norddeutschem Rundfunk im Tagungszentrum der Körber-Stiftung an der Kehrwiederspitze statt.
Experten aus Gesellschaft, Wirtschaft und Politik diskutierten einen Tag lang kontrovers. Wie wird sich die Gesellschaft durch die Flüchtlinge verändern? Welche Rolle sollten Staat und Zivilgesellschaft in diesem Prozess übernehmen? Wird es in absehbarer Zeit eine gemeinsame europäische Flüchtlingspolitik geben? Brauchen wir neue Ansätze in der Bildungspolitik zur Integration der Flüchtlingskinder? Was wird der Zuzug vieler Arbeitskräfte für die Wirtschaft bedeuten?
Die Körber-Stiftung wählte das KaiFU aus und lud uns ein, dieser Veranstaltung beizuwohnen und mitzudiskutieren. Eine kleine Delegation von politisch interessierten Oberstufenschülerinnen und - schülern des dritten Semesters aus den Profilen "Natur und Gesundheit" und "Globalisierung und Umwelt" hatte Gelegenheit dazu.
 
Spannend war, mit welcher Sicht die einzelnen Experten diskutierten. So entwarf die Intendantin des Berliner Maxim-Gorki-Theaters, Shermin Langhoff, eine große Vision und forderte auf, sich einem langsamen und zugleich langem Wandlungsprozess zu stellen, dabei vor allem die bereichernden Momente im Blick zu haben und aber auch die Ängste ernst zu nehmen. Sie verwies immer wieder auf die große Hilfsbereitschaft der deutschen Bevölkerung.
Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz legte dagegen den Blick mehr auf die aktuelle Dimension und die Beantwortung der Frage, wie die Stadt mit den vielen Flüchtlingen kurzfristig umgeht. 50000 Flüchtlinge allein im Jahr 2015 - wie gelingt uns nicht nur eine menschenwürdige Aufnahme, sondern auch eine schnelle und erfolgreiche Integration? 
 
Schaffen wir das? Ja, lautete die eindeutige Antwort, wenn wir uns weiterhin auf unsere humanitären Werte wie Solidarität und Verantwortung besinnen und uns sachlich jeder Diskussion stellen.
Mehr Informationen zur Tagung gibt es hier:
 
 
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151214 Körberstiftung 2
 

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