Fassade des Gymnasiums Kaiser-Friedrich-Ufer Hamburg
Eindrücke vom Gymnasium Kaiser-Friedrich-Ufer Hamburg

Was gibt es Neues am KaiFU?

Le KaiFU-Gymnasium rencontre le college Montesquieu in Cugnaux

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Im Jahr 2012 war es zum sechsten Mal so weit: Wir durften zuerst nach Frankreich fahren mit 18 aufgeregten corres, die schon vor Vorfreude sehr gespannt und aber auch ein wenig angespannt waren, schließlich wusste keiner so genau, was ihn erwartete.

Seit Ende November gingen zwar verschiedene Briefe ausgeschmückt mit Fotos hin und her, jeder hatte ein kleines Referatsthema übernommen und noch geisterten Überlegungen wie“ Wie kann ich sagen, dass ich KEINE Froschschenkel probieren möchte?“ oder „Werde ich auch nur ein Wort verstehen?“ oder „Was ist, wenn ich doch Heimweh bekomme?“ durch einige Köpfe.

Die Flugzeit war lang, weil wir in Paris umsteigen mussten, als wir dann aber im Landeanflug auf Toulouse waren, stieg die Spannung steil nach oben …

Endlich war es dann so weit: am Flughafen warteten unsere französischen Gastgeber, alle wurden hineingeworfen ins französische Familienleben und am nächsten Morgen waren doch viele erleichtert, weil alle im Voraus durchgespielten schwierigen Situationen gar nicht eingetreten waren.

Das Programm, welches von unseren beiden Kolleginnen Nadine Hérau und Frédérique Lantin geplant worden war, erlaubte es unseren Schülerinnen und Schülern, das französische Schulsystem kennenzulernen. Und es gibt schon einige bedeutende Unterschiede, nicht nur, dass die französischen Schüler einen längeren Schultag haben, sondern darüber hinaus wird sehr viel genauer kontrolliert, wer wann die Schule betritt und auch wieder verlässt.

Im collège Montesquieu gibt es auch keine festen Klassenräume, sondern die Lehrkraft holt die in Zweierreihen stehenden Klassen auf dem Schulhof ab, um dann in den entsprechenden Raum zu gehen.

Besonders beneiden wir das collège um die toll ausgebaute und reichhaltig gefüllte Schülerbibliothek, in der moderne Jugendzeitschriften ebenso wie Fachbücher neben Computern den Schülern bereit gestellt werden und diese hier einmal in der Woche oder bei Vertretungsunterricht an großzügigen Arbeitsplätzen arbeiten können.

Bei unseren Ausflügen nach Toulouse, an den Lac Ferréol und nach Carcassonne zeigte sich Südfrankreich von seiner besten Seite und wir wurden mit sommerlichen Temperaturen verwöhnt.

Im September kamen dann für 10 Tage unsere französischen Gäste zu uns- und die französischen Schüler waren sehr erfreut, an unserem Alltagsleben teilzunehmen- auch, weil sie hier das Leben meist freier und selbständiger finden als in ihrem Zuhause.

Einige schöne Herbsttage waren uns vergönnt und trotz des Regens gefiel auch allen der Hochseilklettergarten in Travemünde mit anschließender Lübeck-Besichtigung.

Die Tage waren voll, zwei Tage für das Kennenlernen von Hamburg, Lüneburg mit dem Salü stand mit auf dem Programm und die Gäste waren im Dialog im Dunkeln.

Der Abschiedsabend war reich gefüllt mit Beiträgen der corres, von Quizfragen über Pantomime bis hin zu Gedichten und so konnten wir unseren Austausch noch einmal Revue passieren lassen.

Wir danken allen, die den Austausch unterstützen und freuen uns schon auf die nächste Runde!!!!

(Tatjana Arnz-Mezler und Vera Schulte)


Unser neuer Caterer